Bebauungsplan Villa Clara – Sassnitz

21. Juli 2013

Auf einem ehemaligen Kasernengrundstück der russischen Armee, oberhalb des Sassnitzer Fischereihafens am Steilhang gelegen, wird ein attraktives Wohnungsprojekt für ca. 95 Wohneinheiten von der Planungsgemeinschaft „Tor zum Hafen“ nach einem Wettbewerbsentwurf realisiert.

Die Planungsgemeinschaft ist mit der städtebaulichen Planung, der Gebäude- und Freianlagenplanung sowie der Statik beauftragt.

Das autofreie Quartier wird in Achse der Bahnhofstraße durch einen öffentlichen Gehweg durchquert, der über Treppen an den Hafenplatz angebunden wird. PKW finden in der Tiefgarage Platz. Die Gestaltung der dreigeschossigen Hochbauten orientiert sich an historischer Bäderarchitektur. Am Hangfuß wird die vorhandene Gebäudezeile um einen modernen zweigeschossigen Neubau für Laden- und Gastronomienutzung erweitert und abgeschlossen.
Derzeit wird der Bebauungsplan entwickelt, parallel die Hangsicherungs-, Tief- und Hochbauplanungen.

Böle Bonken-Wai – Nebel, Amrum

17. Juli 2013

Die Ortsgestaltungssatzung
Eine Ortsgestaltungssatzung ist ein legitimes und brauchbares Mittel, um ein weitgehend einheitliches Ortsbild zu bewahren und gestalterische Auswüchse zu verhindern. Ein enges Korsett, in dem die Gestaltungsmöglichkeit sich auf die Frage „Friesengiebel – ja oder nein?“ reduziert, ist zumindest fragwürdig. Absurd jedoch ist, wenn eine historisch gewachsene und berechtigte Baukonstruktion wie die Sprossenfenster in zeitgemäße Fenster mit Dreifachverglasung „geklebt“ werden müssen.

Die Anforderungen
Geschaffen werden soll ein flexibel nutzbarer Wohnraum für die Kirchenmusiker der Gemeinde. Hier soll eine Familie mit ihren Kindern Platz finden können oder, wenn kein Platz für Kinder erforderlich ist, die Abtrennung eines Teils zur anderweitigen Vermietung möglich sein.

Die Umsetzung
Der Grundriss ist im Erdgeschoss in Nord-Süd-Richtung geteilt. Im Norden liegt die Erschließungs- und Nebenraumzone, im Süden befinden sich die Wohnbereiche.
Die Teilung in Ost-West-Richtung trennt den großzügigen Wohn- und Essbereich und die flexibel als Kinderzimmer oder Einlieger-  bzw. Ferienwohnung nutzbare Raumgruppe. Die Decke des Wohnraumes ist teilweise geöffnet und lässt so den vollen Dachraum erleben.
Die beiden an den Giebelflächen angeordneten Wohnbereiche im Dachgeschoss sind mit einer Brücke über dem Wohnraum verbunden und werden durch eine Treppenskulptur im Wohnbereich erschlossen. Diese Aufteilung ermöglicht den Verzicht auf Gauben und Friesengiebel und eine ungestörte Reetdachfläche.

St. Annen Museum – Verschiedene Maßnahmen – Lübeck

27. Juli 2012

Der Weg über den Puppenhof

Treppenaufgang und Aufzug

Energetische Sanierung

Besondere Aufmerksamkeit bekamen die von uns neu entwickelten Winterfenster mit  Flügelprofilbreiten von nur 20 mm und einer Stulpbreite von nur 56 mm.
Möglich wurden diese schmalen Rahmen durch eingeklebte Isolierglasscheiben und eine Anschlagdichtung direkt gegen die Glasscheibe.
Nachdem wir bei einem Musterfenster die Gebrauchsfähigkeit, Dichtigkeit und die thermischen Eigenschaften überprüft haben, wurden alle Fenster im Bauabschnitt mit dieser Konstruktion ausgestattet. Damit wird die Sicht auf die historischen, profilierten Außenfenster nur gering eingeschränkt.

Jugendzentrum Burgtor – Lübeck

Das Marstallgebäude, in dem heute das Jugendzentrum untergebracht ist, wurde 1803 erbaut und diente bis 1953 als Gefängnis.

In den 1960er Jahren wurde das Gebäude umfassend umgebaut (z.B. Entfernung von Wänden, Vergrößerung zahlreicher Fenster uvm.) und für Jugendarbeit hergerichtet. Das Jugendzentrum wurde 1962 eröffnet. Danach erfolgten keine wesentlichen Veränderungen.

Die Feuerwehr war es, die 2008 den Anlass für den Beginn von durchgreifenden Sanierungsmaßnahmen in der Jugend- und Kultureinrichtung gab.
Neben der Brandschutzaufrüstung, der energetischen Sanierung, die die Wand- und Deckendämmung und den Einbau von Winterfenster beinhaltete, gehörte die barrierefreie Erschließung und die Erneuerung der kompletten Haustechnik zum Umfang der Sanierungsmaßnahmen, die vom März 2011 bis August 2012 erfolgten.
So wurde ein Aufzug und ein behindertengerechter Sanitärraum sowie eine kontrollierte Be- und Entlüftung im Gebäude integriert. Alle Umbaumaßnahmen wurden nach dem aktuellen Stand der brandschutztechnischen Auflagen und in engem Kontakt mit dem Bereich Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck durchgeführt, so dass alle Räume wieder genutzt werden können.

Als denkmalwürdige Elemente sind die weitestgehend erhaltenen Gefängnistüren und die Fensterrahmen mit Sichtbarkeit der ehemaligen Gitterstäbe im 1.OG zu erwähnen, sowie Einritzungen ehemaliger Gefängnisinsassen auf Fensterrahmen und an der Fassade im Bereich des Hofes und das erhaltene ehemalige Gefängnistor.

Schullabore in Lübeck

7. Februar 2012

Im Zuge der Schulsanierungen wurden naturwissenschaftliche Schullaborräume mit ihren Nebenbereichen gebäude- und haustechnisch saniert und mit modernsten Schullabormöbeln ausgestattet.

Die Baumaßnahmen betreffen folgende Schulen: Emanuel-Geibel-Schule, Baltic Schule, Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, Katharineum, Schule am Meer

Neubau einer Produktionsstätte für Generatoren – Lübeck

17. Juli 2010

Auf dem 65.000 m² großen Grundstück im Gewerbegebiet am Skandinavienkai Lübeck errichtet Vestas Nacelles Deutschland GmbH ein neues Werk. Der Standort wird als Forschungs- und Produktionsstätte errichtet, der neue Generatoren für die Windenergie entwickeln und herstellen wird.
Eine intensive Suche nach dem geeigneten Standort ging der Planung voraus. Das gefundene Areal am Skandinavienkai bietet mit seinen guten Verkehrsanbindungen optimale Bedingungen für die Produktion und für die Verschickung der Generatoren.
In weniger als einem Jahr Planungs- und Bauzeit entstand der 1. Bauabschnitt für ein neues Produkt, das hier weltweit zuerst in Serie hergestellt wird. Schon im Spätsommer 2011 wurde die Produktion aufgenommen.
Die 5.500 m² große Produktionshalle wird von drei Türmen flankiert, in denen produktionsnahe Büros und Technikräume untergebracht sind. Der ökologische Ansatz des Weltkonzerns wird durch die zu realisierenden Bautechniken unterstrichen. Als Beispiele neben vielen anderen Details sind hier das begrünte Dach und die Wärmepumpentechnik genannt.

Betriebsgebäude Skandinavienkai – Lübeck-Travemünde

25. Juli 2008

Dem Hafenhaus gegenüberliegend entsteht ein sechsgeschossiges Betriebsgebäude mit Büros, Sozialräumen und der Operationszentrale für alle Lübecker Häfen. Zur Anbindung an das Hafenhaus wird der 2006 fertiggestellte Hochgang um ca. 40 m verlängert.

Bürogebäude für ein IT-Unternehmen – Lübeck

22. Juni 2008

Für ein weltweit aktives IT-Unternehmen, das in der Software-Entwicklung tätig und im Bereich der Lebensmittel-Produktions-Überwachung Marktführer in Europa ist, wurde der Gebäudekomplex in mehreren Bauabschnitten von 2008 – 2011 realisiert. In 2017 wurde der 3. Bauabschnitt fertiggestellt.

Patio Skandinavienkai – Lübeck-Travemünde

26. Juli 2007

Als Verbindungsglied zwischen Hochgang und Hafenhaus entsteht ein Platz für Skulpturen, der weit über die eigentliche Funktion (Regen – und Windschutz) mit sparsamen Mitteln einen beeindruckenden Raum definiert, der auch nachts durch das „leuchtende Dach“ erlebbar wird.

Terminalgebäude Seelandkai – Lübeck

26. Juli 2006

Als zentrales Check-In-Gebäude steht das Bürohaus am Eingang zum neuen Hafen. Durch die Farbe hervorgehoben, wird die Schnittstelle zwischen dem öffentlichen Verkehr und den Hafenbetriebsflächen deutlich gemacht.

Auf dem roten Sockel ruht der „Dachcontainer“, der einen Überblick über den gesamten Hafen ermöglicht. Die angeschlossene Dachterrasse kann durch Schiebeelemente vor Einsicht und Wind geschützt werden.

Das Gebäude beherbergt die gesamte Verwaltung und Logistikorganisation des Hafens. Ein Sozialgebäude, Scan-Boxen und eine Werkstatt ergänzen in gleicher Farb- und Formsprache die Anlage.